Neue Forschung, in klarer Sprache

PLOS Medicine  ·  15. Oktober 2026  ·  Aus Ausgabe 53

Associations of food processing and dietary risk factors with colorectal cancer incidence in the NIH-AARP Diet and Health Study: A cohort study

Die gesamte Aufnahme stark verarbeiteter Lebensmittel stand nicht mit dem Darmkrebsrisiko in Zusammenhang.

Leila Abar, Caitlin P. O’Connell et al.

Stark verarbeitete Lebensmittel erhöhten das Darmkrebsrisiko in einer Studie mit 461.682 älteren US-Erwachsenen insgesamt nicht. Manche verarbeiteten Lebensmittel, etwa Vollkorn, Ballaststoffe, Milchprodukte und Kalzium, senkten das Risiko. Verarbeitetes Fleisch erhöhte das Risiko. Diese gegensätzlichen Effekte scheinen sich auszugleichen, was das insgesamt neutrale Ergebnis erklären könnte.

Die Zahl Hazard Ratio 0,97 (95 % KI 0,91 bis 1,03)

Vergleich des Darmkrebsrisikos zwischen der Gruppe mit der höchsten und der mit der niedrigsten Aufnahme stark verarbeiteter Lebensmittel.

Eine große US-Kohorte, selbstberichtete Ernährung, kein Kausalitätsbeweis.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 30. Oktober 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (PLOS Medicine). Zur Quelle

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