PLOS Biology·10. August 2026
Bei Mäusen bremsen zwei Genschalter normalerweise schädliche Immunzellen, versagen aber in entzündetem Hirngewebe.
Zwei winzige Moleküle, die Gene steuern, helfen dabei, schädliche Immunzellen zu bremsen. Bei Hirnentzündungen bricht diese Kontrolle zusammen. Bei Mäusen mit einer Multiple-Sklerose-ähnlichen Erkrankung haben Wissenschaftler kartiert, welche kleinen Genschalter in verschiedenen Typen von Immunhelferzellen aktiv sind. Sie fanden 110 dieser Schalter, die sich zwischen entzündungsfördernden Zellen und beruhigenden regulatorischen Zellen unterscheiden. Zwei davon wurden genauer untersucht. Sie veränderten, wie schnell sich entzündungsfördernde Zellen vermehrten und wie sie ausreiften, und beeinflussten so, wie schwer die Krankheit verlief.
Die Anzahl der kleinen Genschalter, die sich bei Mäusen zwischen entzündungsfördernden und beruhigenden Immunzellen unterscheiden.
Nur Mausmodell, noch keine Daten vom Menschen.
Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 17. August 2026. Carolina Cunha, Daniel Inácio et al., A microRNA atlas of CD4+ T cell subsets in experimental autoimmune encephalomyelitis identifies regulators of disease pathogenesis Zur Quelle