Neue Forschung, in klarer Sprache

Nature Communications  ·  10. August 2026  ·  Aus Ausgabe 19

Menschen schreiben nutzlosen Details automatisch einen Wert zu, was ihre Entscheidungen verschlechtert, selbst wenn sie gewarnt wurden.

Ido Ben-Artzi, Maayan Pereg et al., Automatic value learning results in counterproductive human behavior, Nature Communications.

Menschen lernen immer wieder, Dingen einen Wert zuzuschreiben, die eigentlich egal sind, selbst wenn sie es besser wissen. In mehreren Laborexperimenten mit insgesamt über 1.200 Personen behandelten die Teilnehmer zufällige Merkmale, etwa Handbewegungen oder visuelle Details, so, als würden diese Belohnungen vorhersagen. Das passierte selbst dann, wenn man ihnen vorher klar gesagt hatte, dass diese Merkmale nichts bedeuten. Menschen mit schwächerem Arbeitsgedächtnis, also dem mentalen Raum, in dem man Informationen kurzzeitig im Kopf behält, zeigten dieses unnötige Lernen noch stärker.

Die Zahl 504, 158, 195 und 319 Personen in vier Experimenten

Die Anzahl der getesteten Personen in jedem Experiment, das dieses automatische, unnötige Lernmuster zeigt.

Nur Laboraufgaben, unklar, ob das alltägliche Entscheidungen wie Einkaufen betrifft.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 11. August 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Nature Communications). Zur Quelle

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