Proceedings of the National Academy of Sciences · 28. August 2026 · Aus Ausgabe 28
Rethinking the origin of life at seafloor hydrothermal vents
Alten hydrothermalen Quellen am Meeresboden fehlten die starken chemischen Gradienten, die nötig gewesen wären, um das erste Leben mit Energie zu versorgen.
Benjamin M. Tutolo.
Eine beliebte Theorie besagt, dass das Leben an hydrothermalen Quellen am Meeresboden begann, geformt wie hohe Mineralschornsteine. Man dachte, diese Quellen hätten starke chemische Unterschiede zwischen den Wänden gehabt, ähnlich wie eine Batterie, und damit die ersten lebenden Zellen mit Energie versorgt. Neue Erkenntnisse zeigen, dass alte Quellen wahrscheinlich nur schwache chemische Unterschiede hatten. Außerdem enthielten sie kaum Schwefel, und die Bedingungen waren zu langsam, um die komplexen Moleküle aufzubauen, die frühe Zellen gebraucht hätten.
Die Arbeit zeigt, dass alten hydrothermalen Quellen starke chemische Gradienten, Schwefel und ausreichend schnelle Chemie für frühes Leben fehlten.
Theoretische Auswertung von Geologie, keine neuen Labor- oder Felddaten.
Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 29. August 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Proceedings of the National Academy of Sciences). Zur Quelle
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