eLife · 28. August 2026 · Aus Ausgabe 28
Noradrenergic infraslow rhythm during sleep is the critical link between heart-rate dynamics and memory consolidation
Bei Mäusen steuert ein Erregungszentrum im Gehirn direkt die Herzfrequenz-Rhythmen während des Schlafs, die mit dem Gedächtnis zusammenhängen.
Sofie S Jacobsen, Allison B Morehouse et al.
Ein Hirnbereich namens Locus coeruleus sendet während des Schlafs in langsamen Pulsen eine chemische Substanz aus, etwa einmal alle 50 Sekunden. Diese Pulse lassen die Herzfrequenz im gleichen Rhythmus schneller und langsamer werden. Bei Mäusen veränderte das Ein- und Ausschalten dieses Hirnbereichs mit Licht direkt die Muster der Herzfrequenz. Größere Schwankungen der Herzfrequenz gingen mit mehr Hirnaktivität einher, die mit der Speicherung von Erinnerungen zusammenhängt, und mit einem besseren Gedächtnis am nächsten Tag, sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen.
Der Rhythmus der Ausschüttungen der Hirnchemikalie, der während des Tiefschlafs mit den Veränderungen der Herzfrequenz übereinstimmte.
Nur bei Mäusen direkt bewiesen, die Daten beim Menschen zeigen lediglich ein übereinstimmendes Muster.
Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 29. August 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (eLife). Zur Quelle
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