Proceedings of the National Academy of Sciences · 1. Oktober 2026 · Aus Ausgabe 45
Impaired control of autoimmunity increases pediatric multiple sclerosis risk in EBNA-1-seropositives and -seronegatives
Hirnangreifende Antikörper treten bei Kindern mit Multipler Sklerose auf, mit oder ohne eine häufige Virusinfektion.
Hannes Vietzen, Emmanuelle L. Waubant et al.
Multiple Sklerose ist eine Krankheit, bei der das körpereigene Immunsystem Gehirn und Rückenmark angreift. Ein häufiger Erreger, der mit dieser Krankheit in Verbindung steht, ist das Epstein-Barr-Virus. Diese Studie fand aber heraus, dass hirnangreifende Antikörper auch bei Kindern auftreten, die nie eine Infektion mit diesem Virus hatten. Der eigentliche Unterschied scheint zu sein, wie gut bestimmte Immunzellen diese schädlichen Antikörper in Schach halten. Diese Zellen sind eine Art natürliche Killerzellen, eine Sorte von Immunabwehrzellen.
Anteil der virus-positiven Kinder mit Multipler Sklerose, die hirnangreifende Antikörper hatten, gegenüber 56,3 % bei gesunden virus-positiven Kontrollkindern.
548 virus-positive und nur 30 virus-negative Patienten untersucht, Daten vom Menschen.
Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 2. Oktober 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Proceedings of the National Academy of Sciences). Zur Quelle
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