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Geophysical Research Letters  ·  25. Juli 2026  ·  Aus Ausgabe 11

Nach einem Taifun überfluteten Flüsse, die mit Erdrutschschutt verstopft waren, 44 % mehr Land als zuvor.

B. Santos, B. Yanites et al., Extreme Events Reshape Flood Hazards Through Sediment‐Induced Channel Change in Southern Taiwan, Geophysical Research Letters.

Ein gewaltiger Taifun in Taiwan löste über 17.000 Erdrutsche aus, die Gestein und Erde in Gebirgsflüsse spülten. An manchen Stellen füllte dieser Schutt das Flussbett auf. Dadurch breiteten sich Überflutungen dort über 44 % mehr Land aus als zuvor. An anderen Stellen mit weniger Schutt gruben sich die Flüsse tiefere Rinnen, und Pflanzen wuchsen wieder nach. Dort schrumpften die Überflutungen sogar. Das zeigt: Die Schäden eines großen Sturms können das Flutrisiko noch Jahre danach verändern.

Die Zahl 44 %

Der Anstieg der überfluteten Landfläche in Flüssen, in denen sich nach dem Taifun Erdrutschschutt aufgestaut hatte.

Vier Flussgebiete in Taiwan, ein untersuchter Taifun, keine weltweite Regel.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 30. Juli 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Geophysical Research Letters). Zur Quelle

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