Nature Neuroscience · 11. August 2026 · Aus Ausgabe 22
In im Labor gezüchtetem menschlichem fetalem Hirngewebe beschleunigte ein Immunsignal das Hirnwachstum und verursachte frühzeitige Faltenbildung.
Muhammad Z. K. Assir, Mario Yanakiev et al., Modeling maternal immune activation in 3D ex vivo human fetal brain cerebroids reveals IL-17A-driven disruption of cortical development, Nature Neuroscience.
Ein im Labor hergestelltes 3D-Modell aus echtem menschlichem fetalem Hirngewebe erlaubt es Forschenden zu untersuchen, wie Infektionen während der Schwangerschaft das Hirnwachstum beeinflussen. Ein Signal namens IL-17A, das das Immunsystem bei Infektionen bildet, ließ das Gewebe zu früh Falten bilden. Es wurde auch dicker und produzierte Hirnzellen zu schnell. Dieses Signal aktivierte einen Stresssignalweg in den Hirnstammzellen, und ein Medikament, das diesen Signalweg blockiert, machte die Veränderungen rückgängig.
Zeigt eine mögliche Ursache und eine mögliche Lösung, beide nur in Laborgewebe getestet, nicht in der Schwangerschaft.
Nur Laborgewebe, noch keine Tests an lebenden Schwangerschaften.
Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 17. August 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Nature Neuroscience). Zur Quelle
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