Neue Forschung, in klarer Sprache

PLOS Medicine  ·  1. September 2026  ·  Aus Ausgabe 30

Human papillomavirus infection and risk of cardiovascular disease: A population-based matched cohort study with sibling analysis

Frauen mit einer häufigen sexuell übertragbaren Virusinfektion hatten ein leicht höheres Herzkrankheitsrisiko als nicht infizierte Frauen.

Yunyang Deng, Mark Clements et al.

Eine Studie mit fast 500.000 Frauen fand einen kleinen Zusammenhang zwischen einer häufigen sexuell übertragbaren Virusinfektion und dem Risiko für Herzkrankheiten. Frauen mit dieser Infektion hatten eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Herzkrankheit zu entwickeln und daran zu sterben, besonders im ersten Jahr nach der Infektion. Der Zusammenhang blieb auch bestehen, wenn man infizierte Frauen mit ihren eigenen Schwestern verglich. Das hilft auszuschließen, dass Familiengene die alleinige Erklärung sind. Trotzdem war das zusätzliche Risiko klein, etwa ein halber zusätzlicher Herzkrankheitsfall pro 1.000 Frauen und Jahr.

Die Zahl 1,07 Hazard Ratio

Der angepasste Anstieg des Herzkrankheitsrisikos bei Frauen mit der Infektion im Vergleich zu passenden nicht infizierten Frauen.

Beobachtungsstudie mit schwedischen Frauen, kann nicht beweisen, dass das Virus Herzkrankheiten verursacht.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 2. September 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (PLOS Medicine). Zur Quelle

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