Neue Forschung, in klarer Sprache

eLife  ·  29. September 2026  ·  Aus Ausgabe 44

Dissociable roles of reward prediction error in the contrasting mood dynamics of depression and anxiety

Depression dämpft Stimmungsschwankungen nach Gewinnen oder Verlusten, während Angst die Stimmung stärker schwanken lässt.

Zhihao Wang, Ting Wang et al.

Depression und Angst verändern die Stimmung nach Gewinnen und Verlusten auf entgegengesetzte Weise. Depression dämpft Stimmungsschwankungen. Betroffene reagieren weniger stark auf Belohnungen oder Rückschläge. Bei Angst ist es umgekehrt. Sie verstärkt die Stimmungsschwankungen bei jedem Gewinn oder Verlust, zumindest bei Menschen ohne diagnostizierte psychische Erkrankung. Ein Merkmal, das Depression und Angst gemeinsam haben, war mit einer insgesamt niedrigeren Stimmung und größerer Vorsicht bei Risiken verbunden.

Die Zahl 2.043 Teilnehmer

Die Anzahl der Personen, die in fünf Glücksspiel-Experimenten zu Stimmungsschwankungen nach Gewinnen und Verlusten getestet wurden.

Studie mit Glücksspielaufgabe, Angst-Befund bei Patienten noch nicht bestätigt.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 30. September 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (eLife). Zur Quelle

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