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Proceedings of the National Academy of Sciences  ·  27. Juli 2026  ·  Aus Ausgabe 12

Die Erwärmung setzt gebundenes Quecksilber frei und macht antarktische Gewässer zu einem wachsenden Quecksilber-Hotspot.

Chengzhen Zhou, Maodian Liu et al., Climate warming and atmospheric deposition jointly accelerate the Antarctic Peninsula atmosphere-glacier-land-ocean mercury loop, Proceedings of the National Academy of Sciences.

Quecksilber ist ein giftiges Metall, das Wildtieren und Menschen schadet. Es lagert sich am Meeresboden vor der Antarktischen Halbinsel ab, dem Teil der Antarktis, der am schnellsten wärmer wird. Wissenschaftler untersuchten 16 Sedimentkerne und erstellten ein Modell, das die Quecksilbermenge über 200 Jahre nachverfolgt. Sie fanden heraus, dass die Quecksilberablagerung seit der Industrialisierung um 160 % gestiegen ist, doppelt so schnell wie der weltweite Durchschnitt für Schelfgebiete. Die Erwärmung schmilzt Eis und erodiert Land. Dadurch wird altes Quecksilber freigesetzt, das über hundert Jahre lang gebunden war.

Die Zahl 160 % Anstieg

Der Anstieg der Quecksilberablagerung auf dem Schelf der Antarktischen Halbinsel seit Beginn der Industrialisierung.

Basierend auf 16 Sedimentkernen und einem Modell, nicht auf direkten Daten zu Wildtieren.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 28. Juli 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Proceedings of the National Academy of Sciences). Zur Quelle

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