Neue Forschung, in klarer Sprache

Proceedings of the National Academy of Sciences  ·  7. Juli 2026  ·  Aus Ausgabe 03

Stützzellen im Gehirn wehren sich zunächst gegen einen Tumor, werden dann aber getötet, wodurch er schnell wachsen kann.

Marco Gualtieri, Saline Jabre et al., Cell competition overcomes host tissue resistance to unleash tumor growth in a Drosophila brain cancer model, Proceedings of the National Academy of Sciences.

Ein Gehirntumor und die umgebenden Stützzellen durchlaufen zwei sehr unterschiedliche Phasen im Kampf gegeneinander, zeigt eine neue Studie an Fruchtfliegen. Wissenschaftler nutzten Fliegen mit einem Tumor aus Stammzellen. Dieser Tumor wächst in einem Geflecht von Stützzellen im Gehirn. Zuerst bekämpfen die Stützzellen den Tumor und bremsen ihn aus. Ein schützendes Signal in den Zellen hilft ihnen dabei, Widerstand zu leisten. Später greifen die Tumorzellen an und töten die Stützzellen ab. Sobald die Stützzellen sterben, wächst der Tumor viel schneller. Aber dieses Wachstum hält nicht an. Das Stützgewebe bricht schließlich zusammen, und das stoppt das weitere Wachstum des Tumors.

Integritätsprüfung: bestanden (3 Prüfungen) Geprüft am 8. Juli 2026. Rücknahme-Eintrag: keiner. DOI löst bei doi.org auf. Metadaten-Eintrag gefunden (Proceedings of the National Academy of Sciences). Zur Quelle

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